Sieben deutsche Fahrer, vier Klassen und eine intensive Rennwoche: Beim ROK Superfinal vom 13. bis 17. Oktober auf dem South Garda Karting Circuit in Lonato sammelte Team Germany zahlreiche starke Ergebnisse und spannende Aufholjagden.
Mini ROK: Noah Elyas Kim verpasst das Finale knapp
Noah Elyas Kim startete von Platz 33 in die Rennwoche. In den Heats erreichte er zunächst Rang 14, anschließend Platz 20. Im letzten Vorlauf konnte er nicht starten. Im Prefinal B zeigte Noah noch einmal sein Potenzial: Vom 22. Startplatz arbeitete er sich bis auf Rang 11 nach vorne. In der kombinierten Wertung belegte er Platz 38 und verpasste damit den Einzug ins Finale.
Junior ROK: Leonard Utsch fährt bis auf Platz 25
Ben Elias Reimer begann das Qualifying auf Rang 46. Mit drei 14. Plätzen und einem 21. Rang in den Heats verbesserte er sich auf Platz 39 der Heatwertung. Im Prefinal A wurde er einschließlich einer Fünf-Sekunden-Strafe als 25. gewertet. In der kombinierten Wertung lag er auf Rang 42.
Leonard Utsch steigerte sich im Verlauf der Woche deutlich. Nach Platz 50 im Qualifying und konstanten Heat-Ergebnissen zwischen Rang 13 und 17 schloss er die Vorläufe auf Position 36 ab. Im Prefinal B machte er von Startplatz 18 bis auf Rang 10 Boden gut und qualifizierte sich für das Finale. Dort verbesserte Leonard sich von Startplatz 30 auf Platz 25.
Senior ROK: Maxim Becker wird Zehnter
Maxim Becker legte mit Platz 18 im Qualifying und vier Top-Ten-Ergebnissen in den Heats den Grundstein für Rang 15 nach den Vorläufen. Ein vorzeitig beendetes Prefinal warf ihn zurück. Im Finale zeigte Maxim eine starke Aufholjagd: Von Startplatz 29 fuhr er bis auf Rang 10 nach vorne und machte damit 19 Positionen gut.
Auch Pascal Knipp arbeitete sich im Verlauf der Woche nach vorne. Auf Platz 37 im Qualifying folgte unter anderem ein zehnter Rang in den Heats. Nach den Vorläufen lag er ebenfalls auf Position 37. Im Prefinal A wurde Pascal trotz einer Fünf-Sekunden-Strafe als 16. gewertet und schaffte damit den Einzug ins Finale. Dort fuhr er von Startplatz 36 auf Rang 26.
Expert ROK: Marcel Nowak mit dem besten deutschen Finalergebnis
Marcel Nowak überzeugte mit einer starken Rennwoche. Nach Platz 10 im Qualifying fuhr er in den Heats die Ränge 4, 3, 3 und 4 und belegte damit Platz 3 in der Heatwertung. Nach Rang 6 im Prefinal startete er aus der ersten Reihe ins Finale. Eine Drei-Sekunden-Strafe führte zur Wertung auf Platz 7 – das beste Finalergebnis der deutschen Gruppe.
Christian Dischner startete mit Rang 13 im Qualifying und beendete auch die Heats auf dieser Position. Im Prefinal arbeitete er sich auf Platz 9 nach vorne. Von Startplatz 12 gewann Christian im Finale eine weitere Position und schloss das Superfinal auf Rang 11 ab.
Herzlichen Glückwunsch an alle sieben Fahrer zu ihrem Einsatz und ihren Leistungen in Lonato. Ein großes Dankeschön gilt auch den Teams, Mechanikern und Familien, die die Fahrer während der Rennwoche unterstützt haben – sowie allen Fans, die vor Ort und von zu Hause aus mitgefiebert haben.